Sechster Sieg in Folge !
Seit August bzw seit 10 Spielen sind wir nun bereits ungeschlagen !



SV Rissen gegen   SC Egenbüttel 2 : 5  
Tore: 1:1 Jose Trave (26. Min.), 2:2 Danny Peters (63. Min.), 2:3 Martin Schwabe (73. Min.), 2:4 Danny Peters (80. Min.), 2:5 Aleco Tsapournis (88. Min.)

Nachdem wir in der letzen Woche ja ein tolles Spiel beim 5:0 gegen Hansa 11 ablieferten, stand am Freitag das schwierige Auswärtsspiel beim Rissener SV an. Hierfür mussten wir uns etwas einfallen lassen: da auf dem Grand am Eidelstedter Redingskamp ähnliche Platz- und Lichtverhältnisse wie am Iserbarg in Rissen herrschen, machte ich extra für diese Begegnung -am vergangenen Mittwoch- noch ein Spiel beim SV Eidelstedt 2 ab. Diese Massnahme war "Gold" wert, da wir uns auf diesem Geläuf wirklich nicht "zu Hause" fühlen. Wir gewannen das Match zwar mit 4:3, konnten mit der gezeigten Leistung aber nicht zufrieden sein. Ein "Schuss vor den Bug" zur richtigen Zeit. Die Jungs wussten nun, was auf sie zukommt und zogen die richtigen Erkenntnisse aus dieser Partie.

Zum Spiel in Rissen:
Wir spielten von der ersten Minute an konzentriert und liessen Ball und Gegner laufen. Die Desombre-Mannen warfen ihre gesamte Kampfkraft in die Wagschaale und versuchten am letzwöchigen, starken Spiel bei Roland Wedel anzuknüpfen (2:2). Desweiteren machten sie zwei wunderschöne Tore. So fiel das 1:0 für Rissen in der 24.Min. durch einen Stellungsfehler von uns, welchen der gegnerische Stürmer eiskalt ausnutzte und mit einem "Strahl" in die linke Ecke bestrafte. Im Gegensatz zum Anfang der Saison blieben wir jetzt aber ruhig, kein Kopf ging nach unten und wir glaubten an die eigene Stärke. So kamen wir zwei Minuten später zum verdienten Ausgleich durch José Travé (nach Kopfball von Hossein Zolfaghari, brauchte (einer) unserer Goalgetter -jetzt schon 9 Tore- den Ball nur noch über die Linie zu drücken). Kurz danach knallte José noch einen Ball an die Torlatte und das 2:1 für uns lag in der Luft. Es kam aber anders: mit ihrem zweiten Schuss auf unser Tor, gingen die Hausherren in der 35.Min. in Führung. Ein Freistoss aus ca. 30 Metern, wurde rechts, mittelhoch ins Tor "gejagt". Eigentlich darf aus dieser Entfernung kein Tor fallen, aber leider drehten sich zwei Mann in der Mauer weg und "Paddy" war die Sicht versperrt. Somit mussten wir wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Die Rissener gingen topmotiviert in die Halbzeitpause, da das Spiel nahezu perfekt für sie lief.

In der Kabine blieben wir ruhig, besannen uns auf unsere physische, psychische und individuelle Überlegenheit dem Gegner gegenüber und schworen uns ein, dieses Spiel noch zu gewinnen. Wir schnürten die Heimelf in deren Hälfte ein und bis auf einige Konter, spielte sich das Geschehen komplett in des Gegners Hälfte ab. Immer wieder liessen wir den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen kreisen, bis wir uns Chancen kreieren konnten. So tauchte der unermüdlich rackernde Danny Peters aus fünf Metern alleine vor dem Rissener Torwart auf und schloss ein wenig zu schwach und ungenau ab. Danny wäre aber nicht Danny, wenn ihn so etwas gross tangieren würde. Er nutzte dann halt die nächste Chance in der 63.Min., als er den Ball aus ca. 5 Metern in der rechten unteren Ecke "versenkte" (nach Vorlage von Martin Schwabe). Man spürte jetzt fast körperlich den unbedingten Willen, dieses Spiel noch zu gewinnen. Als dann Martin Schwabe einen Distanzschuss aus ca. 25 Metern in der 73.Min. das 3:2 für uns im gegnerischen Gehäuse unterbrachte (nach Vorlage von Tim Sonnenschein), kannte die Freude bei uns keine Grenzen mehr. Spieler, Auswechselbank und alle drei Trainer bildeten eine Jubeltraube und man spürte die grosse Freude und Erleichterung bei jedem Einzelnen. Rissen musste jetzt dem hohen Aufwand der ersten Halbzeit Tribut zollen, als man wirklich grossartig "gegenhielt". Jetzt spielte nur noch der SCE. Belohnt wurde dieses noch durch das 4:2 durch einen satten Schuss von Danny Peters (mit seinem zweiten Tor) aus ca. 10 Metern, nach Vorlage des eingewechselten Aleco Tsapournis und durch das 5:2 durch Aleco selber (technisch super gemacht - mit dem Rücken zum Tor, schnelle Drehung und dann den Ball über den verdutzten Torwart in den Winkel geschossen). Fantastisches Tor ! Die Vorarbeit für dieses Tor lieferten Martin Schwabe und Hossein Zolfaghari.

Vorstellen möchte ich noch unseren neuen Torwarttrainer Marco Ewert:
Der leidenschaftliche HSV-Fan ist Vater von zwei Kindern (sein Sohn ist 12 und seine Tochter ist 3 Jahre jung). Der 40.jährige spielte erfolgreich bei folgenden Vereinen im Tor: Vorwärts Wacker, MSV Hamburg, Union 03, SV HR und SuS Waldenau. In Waldenau war er auch Co.- und Torwarttrainer. Diesen Job machte er letzte Saison auch beim TSV Uetersen in der Landesliga. Der äusserst symphatische "Fussballverrückte" zeigte bereits am Freitag mit wieviel Leidenschaft und Freude er am Spiel unserer Mannschaft teilnimmt. Nach dem 3:2 sprang er mich an und war kaum zu bändigen ;-). Diese Begeisterung ist für mich das "Salz in der Suppe".
Der SC Egenbüttel heisst Dich HERZLICH WILLKOMMEN, lieber Marco !!!!

Nächste Woche fahren wir zum extrem schweren Auswärtsspiel nach Pinneberg (allen dürfte noch die extrem bittere 0:4 Hinspielniederlage in Erinnerung sein). Mit 36 Punkten aus 15 Spielen ist der VfL das Nonplusultra in der Bezirksliga West. Wir freuen uns über jede Unterstützung und würden das Auswärtsspiel gerne zu einem Heimspiel machen.

Text: Marc Zippel - Fotos: © claus hinz (Fotos zum Vergrößern anklicken)

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